{"id":7,"date":"2011-09-08T13:50:55","date_gmt":"2011-09-08T13:50:55","guid":{"rendered":"http:\/\/ag-theater.de\/?page_id=7"},"modified":"2013-09-20T19:37:13","modified_gmt":"2013-09-20T17:37:13","slug":"2010-peter-pan-projekt","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/ag-theater.de\/?page_id=7","title":{"rendered":"2010 Peter-Pan-Projekt"},"content":{"rendered":"<p>aus den N\u00fcrnberger Nachrichten vom 29.06.2010<\/p>\n<p><strong>Immer Theater<\/strong><br \/>\n<em>Schulen feiern ihre Kulturtage 2010<\/em><br \/>\nVON ASTRID L\u00d6FFLER<\/p>\n<p>Einmal selbst auf der B\u00fchne stehen und dabei die im Alltag oft verborgenen Talente zeigen: Das konnten etliche Teilnehmer der vierten Kulturtage der N\u00fcrnberger Grund-, Haupt- und F\u00f6rderschulen. Bei der Abschlussveranstaltung im Theater Mummpitz gab es nun drei h\u00f6chst unterschiedliche St\u00fccke zum Thema Schicksal zu sehen.<\/p>\n<p>Melodisch intonieren die Sperbersch\u00fcler aus der Arbeitsgruppe Orff mit Klangh\u00f6lzern, Rasseln, Trommeln und Xylophonen den Beginn des Musicals \u201eDas Dschungelst\u00fcck&#8220; nach einer Vorlage von Rudyard Kipling. W\u00e4hrend der Chor singt, laufen f\u00fcnf als Elefanten verkleidete Darsteller ein und erobern im Nu die Herzen der Zuschauer. Zu putzig ist der Anblick, wie die Kinder mit einer Hand ihre Nase gefasst und durch das so entstandene Dreieck den anderen Arm gef\u00fchrt haben, um die R\u00fcssel der Dickh\u00e4uter zu symbolisieren.<br \/>\nMit einfachen Mitteln wie diesen gelingt es den Grundsch\u00fclern m\u00fchelos, auch die Affen, Geier und anderen Tiere aus der Geschichte rund um das Menschenkind Mogli zu verk\u00f6rpern. Gekonnt legen die jungen Darsteller indes Hinterh\u00e4ltigkeit und Witz in ihre Stimme, etwa wenn die Schlange dem Findelkind vermeintlich ihre Hilfe anbietet und listig fragt: \u201eAlle wollen Dich aus dem Dschungel werfen, nicht wahr?&#8220; Insgesamt zeigt die Sperberschule aber ein fr\u00f6hliches St\u00fcck und arbeitet vor allem mit Musik, Mimik und Gestik statt mit auswendig gelernten Texten.<br \/>\n\u201eToll&#8220;, entf\u00e4hrt es einer Frau im Publikum nach dem ersten Beitrag, und ihre Nachbarin seufzt: \u201eSch\u00f6n war das.&#8220; Nach einer kurzen Umbaupause geht es weiter mit dem nachdenklichen \u201eYouthical: Romeo &amp; Julia&#8220; der Geschwister-Scholl-Hauptschule aus R\u00f6thenbach an der Pegnitz.<br \/>\nLaute Musik, wild auf der B\u00fchne durcheinanderlaufende Menschen und Zwischenrufe wie \u201eAngela Merkel&#8220; und \u201eShisha-Cafe&#8220; versetzen die Zuschauer prompt in die Gef\u00fchlswelt der Jugendlichen. Ausdrucksstark ist ein Sprechgesang, in dem sich die Hauptsch\u00fcler in eine deutsche und eine t\u00fcrkische Gruppe aufgeteilt gegen\u00fcberstehen und mit g\u00e4ngigen Vorurteilen konfrontieren.<br \/>\nGewalt bildet ein immer wiederkehrendes Thema in der selbst getexteten und konzipierten \u201eRomeo &amp; Julia&#8220;-Inszenierung, aus der die F\u00fcnft- bis Zehntkl\u00e4ssler bei den Kulturtagen nur Ausschnitte zeigen. Obwohl an dem Abend stets 80 Jugendliche gemeinsam auf der B\u00fchne stehen, l\u00e4sst die Auff\u00fchrung noch Raum f\u00fcr Einzelne, ihr Talent zu zeigen, beispielsweise als T\u00e4nzer oder S\u00e4ngerin. \u201eIch fand die durchgehende Pr\u00e4senz der Kinder toll&#8220;, res\u00fcmiert Hauptschullehrerin Birgit Waldmann, die sich die insgesamt zweist\u00fcndige Abschlussveranstaltung in ihrer Freizeit angesehen hat. \u201eDie Sch\u00fcler haben nicht nur nachgespielt, sondern sich selbst ausgedr\u00fcckt.&#8220;<br \/>\n<strong><br \/>\nSie k\u00f6nnen stolz auf sich sein<\/strong><br \/>\n<em>Bei kaum einem anderen Beitrag wurde das deutlicher als beim \u201ePeter-Pan-Projekt&#8220; der Grundschule Katzwang: \u201eIch stehe hinter der B\u00fchne, und das St\u00fcck passiert vorne einfach&#8220;, sagt Volker Berdich, Leiter der Theater-AG.\u00a0 \u201eDas ist nicht die Leistung des Lehrers, sondern die der Kinder. Sie k\u00f6nnen wirklich stolz auf sich sein.&#8220;<\/em><br \/>\n<em>Wie allen Beitr\u00e4gen der Kulturtage ist auch dem \u201ePeter-Pan-Projekt&#8220; eine einj\u00e4hrige Vorbereitungszeit vorausgegangen. \u201eDie ersten sechs Monate haben wir Grundlagen ge\u00fcbt, zum Beispiel verschiedene Gangarten, laut und leise zu sprechen und auf Kommando zu lachen oder zu weinen&#8220;, berichtet Berdich. \u201eDer Vorschlag, Peter Pan zu spielen, kam dann von einem Kind.&#8220; In der Folge durften die Dritt- und Viertkl\u00e4ssler ihre Rollen selbst w\u00e4hlen, was eine hohe Motivation bewirkt habe.<\/em><\/p>\n<p>Theaterauff\u00fchrungen bilden aber nur einen Schwerpunkt der Kulturtage, an denen sich heuer mehr als 50 Schulen beteiligt haben. Das Mammutprojekt schlie\u00dft dar\u00fcber hinaus Musik- und Tanzdarbietungen, Schreibwerkst\u00e4tten und Kunstausstellungen ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>aus dem Schwabacher Tagblatt vom 20.07.2010<br \/>\nvon Horst Weidler<\/p>\n<p><strong>Katzwanger Sch\u00fcler mit Schauspieltalent<\/strong><br \/>\nKATZWANG \u2014 Vor nahezu 300 G\u00e4sten pr\u00e4sentierte die Grund- und Hauptschule Katzwang ihre Beitr\u00e4ge zu den N\u00fcrnberger Kulturtagen unter dem Leitthema \u201eSchicksal&#8220;. Die Kinder der Klasse 3b zeigten ein pantomimisches Spiel zu dem Gedicht \u201eDer Panther&#8220; von Rainer Maria Rilke. Die Sechstkl\u00e4ssler stellten das Jugendbuch \u201eKnastkinder&#8220; von R\u00fcdiger Bertram vor. Der Schulchor setzte einen Rap und einen Boogie-Woogie in Gesang und Bewegung um. Der Klassiker \u201ePeter Pan&#8220; wurde von der Theater AG der Katzwanger Schule aufgef\u00fchrt. Zum Teil entwickelten die Kinder in dem St\u00fcck Szenen und Dialoge aus ihren eigenen Ideen. Etwas \u00fcber 300 Euro Spenden kamen zusammen, die zur Anschaffung weiterer Instrumente und Kulissen f\u00fcr die Theatergruppe der Schule verwendet werden sollen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nuernberger-kulturtage.de\/2010\/theater2010\/vh%20katzwang\/katzwang2.htm\" target=\"_blank\">Link<\/a> mit Infos und Fotos<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>aus den N\u00fcrnberger Nachrichten vom 29.06.2010 Immer Theater Schulen feiern ihre Kulturtage 2010 VON ASTRID L\u00d6FFLER Einmal selbst auf der B\u00fchne stehen und dabei die im Alltag oft verborgenen Talente zeigen: Das konnten etliche Teilnehmer der vierten Kulturtage der N\u00fcrnberger Grund-, Haupt- und F\u00f6rderschulen. 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